Mehr Glück und Freude im Alltag via Dankbarkeit

Das Dankbarkeit helfen kann positiver zu denken und sich dadurch besser zu fühlen wird im Buddhismus schon lange gesagt und geschrieben. Mittlerweile hat auch die westliche Forschung so an den US Universitäten von Indianahttps://mymonk.de/dankbares-hirn/ und Berkeleyhttps://nlp-zentrum-berlin.de/infothek/nlp-psychologie-blog/item/dankbarkeit-macht-gluecklich-und-gesund verschiedene Studien zu diesem Thema durchgeführt und dazu spannende Ergebnisse herausgefunden: Dankbarkeit kann als eine eigene Emotion bewertet werden und wie ein Muskel trainiert werden. Anders gesagt, je mehr Dankbarkeit im Alltag man praktiziert um so dankbarer fühlt man sich und zugleich um so lebensfroher und offener im sozialen Alltag. Der Hintergrund ist sehr einfach:Dankbarkeit kurbelt die Produktion von zwei Hormonen im Gehirn, Serotonin und Dopamin an, die für unser Wohlbefinden und unsere Motivation zentral sind und damit unsere Gesamtstimmung heben, Stressreduzieren, besseren Schlaf und Herzgesundheit fördern.

Klingt alles super, oder? Nur der erste Schritt ist oft schwer und so war es

bei mir anfangs auch. Dann aber hatte ich Anfang Dezember 2020 die Idee, meinen klassischen Adventskalender dieses Jahr durch ein tägliches Dankbarkeitsritual zu ersetzen: jeden Abend schrieb ich auf zwei Post-Its das Datum und je einen Satz mit einer Sache für

die ich dankbar war und klebte sie anschließend an meine Wohnzimmertür. Anfangs viel es mir richtig schwer, jeden Tag zwei Dinge zu finden, die für mich positiv waren, für die ich mich dankbar fühlte, doch nach einer Weile fiel es mir leichter Sätze zu finden und hinzukam, dass ich jedes Mal Freude beim Anblick der wachsenden Zettel an meiner Tür empfand , mir wurde innerlich warm. Mit dem Ende des Advent spürte ich tatsächlich bedauern, dass meine Experiment mit dem Dankbarkeitsadventskalender nun zu entgehen sollte - anders gesagt, ich wollte nicht aufhören mit etwas das sich so gut anfühlte.


Zufälligerweise hatte ich mir zwei Tischkalender für 2021 gekauft und so wandelte ich jetzt einen davon in einen Dankbarkeitskalender um.


Zunächst blieb es bei zwei Sätzen pro Tag doch mit der Zeit kam es vor, dass ich sogar drei oder vier Dinge fand für die ich an einem Tag dankbar war. Mittlerweile kommt es sogar vor, dass mir so viele Sachen einfallen an einzelnen Tagen, dass mein Kalender kaum mehr ausreicht und ich am liebsten "anbauen" würde, um alles notieren zu können. Deshalb habe ich mich jetzt entschieden zu versuchen, einen Schritt weiterzugehen und bewusst jeden Tag eine Sache aufzuschreiben, für die ich mir selbst dankbar bin, z.B. dass ich mir ein bodyART Training gegönnt habe, Mandala gemalt habe etc., einfach bewusst etwas Gutes für mich selbst getan habe und nicht "nur" von Außen empfangen habe. Ich freue mich schon auf diese neue "Herausforderung" in Sachen Dankbarkeit und bin gespannt wie sie sich entwickelt. Vielleicht hast du ja auch Lust bekommen es einmal auszuprobieren? Fühl dich eingeladen mir von deiner Dankbarkeitspraxis zu erzählen und frage mich auch gerne bei Schwierigkeiten. Dankbarkeit ist ein toller Weg zu mehr Hoffnung und Lebensfreude, den tatsächlich jeder gehen kann.