Syrische Flüchtlinge - Wer sind sie, was erschwert ihnen die Integration und wie kann geholfen werde

Immer wieder wird in den Medien über Gewalttaten durch (syrische) Flüchtlinge berichtet, mangelnde Integrationsbereitschaft beklagt und die Fremden nur als Belastung angesehen. Dabei wird vielfach übersehen, dass die syrischen Flüchtlinge nicht freiwillig hier sind, sondern vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen und in verschiedenster Weise traumatisiert sind. Auch fehlt der Blick dafür, dass die meisten Syrer vor dem Krieg hart arbeitende Leute waren, mit einem Beruf, einer Familie, einem Haus einer Wohnung, dass sie studiert haben und von einer Zukunft mit Familie träumten.

Dieser Blog beruht auf ersten Ergebnissen meines Syrienprojektes, in dem ich Interviews mit bisher 75 syrischen Flüchtlingen geführt habe und mit ihnen sowohl über die Situation in ihrer Heimat, aber auch über ihre Wünsche für ihre persönliche Zukunft gesprochen habe. Aufgrund der sensiblen politischen Lage in Syrien erfolgten alle Interviews anonym, weshalb auch alle Angaben im Text ohne Namensnennung erfolgen. Wer sind nun syrische Flüchtlinge, was erschwert ihnen die Integration in Deutschland und wie können wir ihnen helfen?

Mit Blick auf das "Wer?" der syrischen Flüchtlinge haben für mich vor allem drei Kriterien bei der Sample-Auswahl eine Entscheidung gespielt: der ethnisch-religiöse Herkunftskontext, das Alter meiner Interviewpartner und ihr jeweiliger Bildungsstand. Hinsichtlich des ersten Punktes ergibt sich, dass 55% der Flüchtlinge sunnitische Araber sind, also aus der syrischen Mehrheitsbevölkerung stammen, ca. 5% stellen yezidische Kurden dar während die restlichen 45%sunnitische Kurden sind. Damit wird deutlich, dass es sich bei syrischen Flüchtlingen keineswegs um eine homogene Gruppe handelt, sondern vielmehr auch unter diesen Flüchtlingen Animositäten, so zwischen Kurden und Arabern trotz gleicher Religion, herrschen.

Diese aus der Heimat mitgebrachten Diskrepanzen und Vorurteile erschweren auch die Arbeit mit Flüchtlingen und ihre Integration im Rahmen von Sprachkursen aber auch bei der Suche nach Arbeitsplätzen, in Wohnheimen usw. Denn die Vorurteile zwischen syrischen Kurden- syrischen Arabern und ganz besonders gegenüber Yeziden sind nach wie vor riesig und jahrzehntealt. Wie sollten die Kurden vergessen können, dass sie jahrzehntelang bis 2012 keinerlei Bürgerrechte in Syrien hatten? Wie sollen Yeziden die wiederholten Versuche ihre Kultur auszurotten vergessen - nicht zu sprechen von den jüngsten Grausamkeiten durch den Islamischen Staat vergessen? Diese Wunden sind tief und sollten beachtet werden, um ein friedliches miteinander gewährleisten zu können, beispielsweise in dem Fragen nach der Ethnie und Religion vermieden werden.

Mit Blick auf das Alter ergibt sich, dass die meisten Flüchtlinge zwischen 20 und dreißig Jahre alte sind, gefolgt von der Gruppe der 30 bis 40jährigen, während die anderen Altersgruppen deutlich geringer repräsentiert sind. Was mit Blick auf die beiden größten Altersgruppen wichtig ist: hier handelt es sich in gut 60% oft um Männer, die ganz alleine ohne Familie hierher gekommen sind, oft auf Befehl des Familienoberhauptes, oft auf der Flucht vor der Einziehung in die Armee Assads oder irgendeine andere Truppe, auf der Flucht vor der Tatsache entweder selbst getötet zu werden oder aber seine Landsleute im Namen irgendeines Anführers töten zu müssen. Für diese Männer ist die Integration oft deshalb erschwert, weil sie stark unter der Trennung von ihren Familien leiden und in ständiger Angst leben Angehörige zu verlieren.


Mit Blick auf die Trennung von den Familien gilt es hier, dass wir uns bewusst machen, dass ein Single-Dasein, wie es für viele in Deutschland zur Normalität gehört in der Herkunftskultur der Flüchtlinge eine seltene und zumeist durch äußerer Umstände erzwungene Situation ist. Denn Familie und Zusammenleben in der Familie, wo nicht in einem Haus so doch in einer Stadt und das regelmäßige oft tägliche Zusammenkommen mit Kernfamilie und Großfamilie ist in Syrien wie in den meisten Ländern des Nahen und Mittleren Ostens das Normale. Insofern ist es nicht übertrieben festzuhalten, dass allein die Trennung von der Familie für diese Personengruppe traumatisch ist, noch verstärkt durch die Ungewißheit, ob sie ihre Familienangehörigen je wiedersehen werden. Vor diesem Kontext erklärt sich auch die Bedeutung des Handys, des Zugangs zum Internet als dem einzigen Bindeglied um mit ihrer Heimat und ihren Angehörigen in Verbindung zu bleiben. Um hier zu unterstützen sind alle Einrichtungen und Vereine gefragt, Flüchtlinge kostenfrei oder zumindest zu ermäßigten Preisen in Sport- und andere Freizeitangebote zu integrieren um so die Chance auf neue Freundschaften zu bieten, auf die Wiederaufnahme alter Hobbies - die jeder Flüchtling einmal hatte - und gerade im sportlichen Bereich auch eine Chance auf die Verarbeitung von vergangenen Erlebnissen zu ermöglichen.

Schaut man auf die beiden Gruppen der ältesten Flüchtlinge stellt die Sprachbarriere bei der Integration das größte Problem dar. Hier finden sich auch gerade unter den kurdisch stämmigen Flüchtlingen viele Analphabeten, die insofern einem doppelten Lernprozeß ausgesetzt sind, der ihnen die Eingliederung in unsere Gesellschaft erschwert und die ihre alte Lebenssituation, ihre schöne Heimat Syrien vor dem Krieg besonders vermissen und sich einen Neuanfang hier auch oft gar nicht vorstellen können.

Auch der Bildungsstand syrischer Flüchtlinge gibt Hinweise auf ihre Bedürfnisse aber auch Probleme mit Blick auf die Integration. Jeweils ein Drittel der Flüchtlinge verfügt entweder über eine abgeschlossene Ausbildung oder über ein Abiturzeugnis, ein Sechstel von ihnen sind Akademiker und ein weiteres Sechstel lässt sich nicht näher bestimmen - es besteht aus Bauern, jungen Erwachsenen, die durch den Krieg ihre Ausbildung oder die Schule abbrechen mussten, aus Hausfrauen. Welche Auswirkungen hat nun der der Bildungsstand auf die Integration bzw. die Integrationswilligkeit der Flüchtlinge oder anders gesagt, welche Probleme sind damit verbunden?

Generell sind insbesondere viele Flüchtlinge mit Abitur oder solche die in Syrien bereits die Universität besucht haben unzufrieden mit den Perspektiven, die ihnen durch die klassischen Integrationsmaßnahmen insbesondere die staatlich finanzierten Sprachkurse geboten werden. Der Grund ist, dass sie damit nicht an die Sprachkenntnisse (Deutsch C1) kommen können, die sie brauchen würden, um Zugang zu deutschen Universitäten zu erlangen. Damit zerplatzen für viele dieser Leute, die zugleich der altersmäßig größten Flüchtlingsgruppe angehören, ihre persönlichen Zukunftsträume und Hoffnungen - hier spielt auch eine Rolle, dass Bildung in Syrien ein sehr hohes Ansehen genießt und insofern der Abschluss eines Studiums auch Chancen auf dem Heiratsmarkt erhöht, die Position in der Familie usw. Dies führt zu Frustration mit Deutschland als Aufnahmestaat und damit auch zu weniger Bereitschaft auf Integration - obwohl es gleichzeitig diese Gruppe ist, die am liebsten hier bleiben möchte, weil sie in Syrien keine Zukunft mehr sehen können. Hier können private Initiativen oder Sprachtandems, sozusagen ein Austauschmarkt Deutsch gegen Arabisch/Kurdisch hilfreich sein, um jungen Syrern zu helfen, die Qualifikation für die Universität zu erlangen. Wichtig ist auch den Flüchtlingen mehr und klareren Einblick in das deutsche Bildungssystem zu geben, um ihnen so z.B. aufzuzeigen, dass der Abschluss einer Ausbildung und darüber eine Erweiterung der Sprachkenntnisse nicht Hindernis sonder vielmehr Weg zu einem späteren Studium an einer Abend- oder Fachhochschule sein kann. Hinsichtlich der Akademiker wie auch der Flüchtlinge mit abgeschlossener Ausbildung ergibt sich der Sprache als Hindernis oft das Problem, dass syrische Ausbildungen und Studiengänge nicht vergleichbar mit deutschen Abschlüssen sind. So sehen sich Syrer, die in ihrer Heimat jahrelang führend in ihrem Beruf gearbeitet haben, hier oft aufgrund der anderen Arbeitsbedingungen nicht besser angesehen als ein Lehrling - sie müssen auch in ihrem bekannten Beruf vieles neu oder anders lernen, was je nach Arbeitgeber und Kommunikation schnell zu Frustration führen kann. Mit Blick auf Akademiker insbesondere Lehrer und Ärzte, die meist über gute Englisch- oder Französischkenntnisse verfügen und somit auch ohne oder wenig Deutschkenntnissen mit vielen Leuten kommunizieren können und vor allem daran verzweifeln nicht arbeiten zu dürfen, wäre eine gute Lösung ihr mit deutschen Hilfsgruppen kombinierter Einsatz in Flüchtlingsheimen und Aufnahmelagern: Sie könnten medizinische Teams durch Aufhebung der Sprachbarrieren gezielt unterstützen und als LehrerInnen für Kinder fungieren und so nicht nur sich selbst durch Arbeit neues Selbstvertrauen verschaffen sondern auch Kindern helfen wieder eine Zukunft zu sehen. Es sollte auch darüber nachgedacht werden, inwieweit die Einrichtung von Arabischunterricht für syrische Flüchtlingskinder nicht zumindest in Ballungsgebieten sinnvoll ist - und durch vorhandene Lehrkräfte geleistet werden könnte- insbesondere wenn wir zwar einerseits die Integration der Flüchtlinge wünschen, aber anderseits auch ihre langfristige Rückkehr in ihre Heimat nach Beendigung des Krieges anstreben, wofür wiederum sichergestellt sein sollte, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Muttersprache beherrschen und somit dann bei einer Rückkehr auch eine Perspektive haben.

Als letzten Aspekt dieses ersten Zwischenfazits meines Projektes möchte ich kurz auf den Punkt der Traumatisierung als ein mögliches Hindernis für Integration und für den Umgang mit Flüchtlingen hinweisen. Fast jeder meiner Interviewpartner hat mehrere traumatische Erlebnisse hinter sich, sei es durch den Verlust von Angehörigen, sei es durch nächtelanges Ausharren in Kellern wegen Bomben, durch die Fluchterfahrung, durch Leben im IS, durch Folter oder Vergewaltigung. Diese Erlebnisse können nicht alleine verarbeitet werden, sie sind offene Wunden, die jederzeit Aufbrechen können, sie können aber auch zu scheinbarer emotionaler Kälte führen, wenn die Flüchtlinge das erlebte Leid nicht mehr ertragen können und daher eine Schutzmauer um sich aufbauen. Hier gilt es vor allem die Menschen zu schulen, die im direkten gerade auch Erstkontakt mit Flüchtlingen stehen, zum einen damit sie Flüchtlingen bei der Traumabewältigung gezielte Hilfe verschaffen können und zum anderen um sich selbst vor einer Retraumatisierung aber auch vor durch interkulturelle Gegensätze mögliche Probleme, z.B. im Umgang Mann-Frau, schützen zu können.

Abschließend und mit Blick auf meine erste Untersuchungsgruppe lässt sich festhalten, dass es sich zu 80% um Menschen gehandelt hat, die sich gerne hier integrieren wollen, zum Teil um hier eine langfristige Zukunft aufzubauen, zum Teil um hier für eine spätere Zukunft in Syrien zu lernen. Als Hauptgefährdung der Integration dieses Prozentsatzes lässt sich die Desillusionierung nennen und genau dieser sollte z.B. durch die oben genannten Punkte entgegengewirkt werden, wenn Integration und Umgang mit Flüchtlingen gelingen soll.

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4. Datenschutzhinweise für Online-Meetings, Telefonkonferenzen und Webinare via „Zoom“ von Dr. Tonia Schüller – internationaler Neurocoach

Ich möchte Sie nachfolgend über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Nutzung von „Zoom“ informieren.

Zweck der Verarbeitung

Ich nutze das Tool „Zoom“, um Telefonkonferenzen, Online-Meetings, Videokonferenzen und/oder Webinare durchzuführen (nachfolgend: „Online-Meetings“). „Zoom“ ist ein Service der Zoom Video Communications, Inc., die ihren Sitz in den USA hat.

Verantwortlicher für Datenverarbeitung, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchführung von „Online-Meetings“ steht, ist Dr. Tonia Schüller – internationaler Neurocoach.

Hinweis: Soweit Sie die Internetseite von „Zoom“ aufrufen, ist der Anbieter von „Zoom“ für die Datenverarbeitung verantwortlich. Ein Aufruf der Internetseite ist für die Nutzung von „Zoom“ jedoch nur erforderlich, um sich die Software für die Nutzung von „Zoom“ herunterzuladen.

Sie können „Zoom“ auch nutzen, wenn Sie die jeweilige Meeting-ID und ggf. weitere Zugangsdaten zum Meeting direkt in der „Zoom“-App eingeben.

Wenn Sie die „Zoom“-App nicht nutzen wollen oder können, dann sind die Basisfunktionen auch über eine Browser-Version nutzbar, die Sie ebenfalls auf der Website von „Zoom“ finden.

Welche Daten werden verarbeitet?

Bei der Nutzung von „Zoom“ werden verschiedene Datenarten verarbeitet. Der Umfang der Daten hängt dabei auch davon ab, welche Angaben zu Daten Sie vor bzw. bei der Teilnahme an einem „Online-Meeting“ machen.

Folgende personenbezogene Daten sind Gegenstand der Verarbeitung:

Angaben zum Benutzer: Vorname, Nachname, Telefon (optional), E-Mail-Adresse, Passwort (wenn „Single-Sign-On“ nicht verwendet wird), Profilbild (optional), Abteilung (optional)

Meeting-Metadaten: Thema, Beschreibung (optional), Teilnehmer-IP-Adressen, Geräte-/Hardware-Informationen

Bei Aufzeichnungen (optional): MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei des Online-Meeting-Chats.

Bei Einwahl mit dem Telefon: Angabe zur eingehenden und ausgehenden Rufnummer, Ländername, Start- und Endzeit. Ggf. können weitere Verbindungsdaten wie z.B. die IP-Adresse des Geräts gespeichert werden.

Text-, Audio- und Videodaten: Sie haben ggf. die Möglichkeit, in einem „Online-Meeting“ die Chat-, Fragen- oder Umfragenfunktionen zu nutzen. Insoweit werden die von Ihnen gemachten Texteingaben verarbeitet, um diese im „Online-Meeting“ anzuzeigen und ggf. zu protokollieren. Um die Anzeige von Video und die Wiedergabe von Audio zu ermöglichen, werden entsprechend während der Dauer des Meetings die Daten vom Mikrofon Ihres Endgeräts sowie von einer etwaigen Videokamera des Endgeräts verarbeitet. Sie können die Kamera oder das Mikrofon jederzeit selbst über die „Zoom“-Applikationen abschalten bzw. stummstellen.

Um an einem „Online-Meeting“ teilzunehmen bzw. den „Meeting-Raum“ zu betreten, müssen Sie zumindest Angaben zu Ihrem Namen machen.

Umfang der Verarbeitung

Ich verwende „Zoom“, um „Online-Meetings“ durchzuführen. Wenn ich „Online-Meetings“ aufzeichnen möchte, werde ich Ihnen das im Vorfeld transparent mitteilen und um Ihre Zustimmung bitten. Die Tatsache der Aufzeichnung wird Ihnen zudem in der „Zoom“-App angezeigt.

Wenn es für die Zwecke der Protokollierung von Ergebnissen eines Online-Meetings erforderlich ist, werde ich die Chatinhalte protokollieren. Das wird jedoch in der Regel nicht der Fall sein.

Im Falle von Webinaren kann ich für Zwecke der Aufzeichnung und Nachbereitung von Webinaren auch die gestellten Fragen von Webinar-Teilnehmenden verarbeiten.

Wenn Sie bei „Zoom“ als Benutzer registriert sind, dann können Berichte über „Online-Meetings“ (Meeting-Metadaten, Daten zur Telefoneinwahl, Fragen und Antworten in Webinaren, Umfragefunktion in Webinaren) bis zu einem Monat bei „Zoom“ gespeichert werden.

Die in „Online-Meeting“-Tools wie „Zoom” bestehende Möglichkeit einer softwareseitigen „Aufmerksamkeitsüberwachung“ („Aufmerksamkeitstracking“) ist deaktiviert.

Eine automatisierte Entscheidungsfindung i.S.d. Art. 22 DSGVO kommt nicht zum Einsatz.

Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Soweit personenbezogene Daten von Beschäftigten von Tanja Klein – systemisches Coaching verarbeitet werden, ist § 26 BDSG die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung. Sollten im Zusammenhang mit der Nutzung von „Zoom“ personenbezogene Daten nicht für die Begründung, Durchführung oder Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich, gleichwohl aber elementarer Bestandteil bei der Nutzung von „Zoom“ sein, so ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung. Mein Interesse besteht in diesen Fällen an der effektiven Durchführung von „Online-Meetings“.

Im Übrigen ist die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung bei der Durchführung von „Online-Meetings“ Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO, soweit die Meetings im Rahmen von Vertragsbeziehungen durchgeführt werden.

Sollte keine vertragliche Beziehung bestehen, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Auch hier besteht unser Interesse an der effektiven Durchführung von „Online-Meetings“.

Empfänger / Weitergabe von Daten

Personenbezogene Daten, die im Zusammenhang mit der Teilnahme an „Online-Meetings“ verarbeitet werden, werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, sofern sie nicht gerade zur Weitergabe bestimmt sind. Beachten Sie bitte, dass Inhalte aus „Online-Meetings“ wie auch bei persönlichen Besprechungstreffen häufig gerade dazu dienen, um Informationen mit Kunden, Interessenten oder Dritten zu kommunizieren und damit zur Weitergabe bestimmt sind.

Weitere Empfänger: Der Anbieter von „Zoom“ erhält notwendigerweise Kenntnis von den o.g. Daten, soweit dies im Rahmen unseres Auftragsverarbeitungsvertrages mit „Zoom“ vorgesehen ist.

Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union

„Zoom“ ist ein Dienst, der von einem Anbieter aus den USA erbracht wird. Eine Verarbeitung der personenbezogenen Daten findet damit auch in einem Drittland statt. Ich habe mit dem Anbieter von „Zoom“ einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, der den Anforderungen von Art. 28 DSGVO entspricht.

Ein angemessenes Datenschutzniveau ist zum einen durch die „Privacy Shield“-Zertifizierung der Zoom Video Communications, Inc., zum anderen aber auch durch den Abschluss der sog. EU-Standardvertragsklauseln garantiert.

Datenschutzbeauftragter

Ich habe einen Datenschutzbeauftragten benannt.

Sie erreichen diesen wie folgt: Dr. Tonia Schüller Daten siehe Impressum 

Ihre Rechte als Betroffene/r

Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten. Sie können sich für eine Auskunft jederzeit an Dr. Tonia Schüller wenden.

Bei einer Auskunftsanfrage, die nicht schriftlich erfolgt, bitten wir um Verständnis dafür, dass wir ggf. Nachweise von Ihnen verlangen, die belegen, dass Sie die Person sind, für die Sie sich ausgeben.

Ferner haben Sie ein Recht auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung, soweit Ihnen dies gesetzlich zusteht.

Schließlich haben Sie ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

Ein Recht auf Datenübertragbarkeit besteht ebenfalls im Rahmen der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Löschung von Daten

Ich lösche personenbezogene Daten grundsätzlich dann, wenn kein Erfordernis für eine weitere Speicherung besteht. Ein Erfordernis kann insbesondere dann bestehen, wenn die Daten noch benötigt werden, um vertragliche Leistungen zur erfüllen, Gewährleistungs- und ggf. Garantieansprüche prüfen und gewähren oder abwehren zu können. Im Falle von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten kommt eine Löschung erst nach Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungspflicht in Betracht.

Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Sie haben das Recht, sich über die Verarbeitung personenbezogenen Daten durch uns bei einer Aufsichtsbehördefür den Datenschutz zu beschweren.

Änderung dieser Datenschutzhinweise

Ich überarbeite diese Datenschutzhinweise bei Änderungen der Datenverarbeitung oder bei sonstigen Anlässen, die dies erforderlich machen. Die jeweils aktuelle Fassung finden Sie stets auf dieser Internetseite.

Stand: 29.01.2021